Shaker-Stuhl
Ein Leiterlehnstuhl ohne ein einziges überflüssiges Ornament, gefertigt von einer religiösen Gemeinschaft in den USA.
Die Shaker waren eine religiöse Gemeinschaft, die ab dem Ende des 18. Jahrhunderts in eigenen Dörfern in den USA lebte. Sie meinten, ein Gegenstand solle so gut wie möglich und ohne Überfluss gemacht sein.
Die Stühle waren so leicht, dass man sie beim Putzen des Bodens an der Hakenleiste der Wand aufhängen konnte. Skandinavische Designer des 20. Jahrhunderts, unter ihnen Kaare Klint und Børge Mogensen, studierten sie genau.
Material: Ahorn, Kirsche oder Birke; Sitz aus gewebtem Baumwollband oder geflochtenen Binsen
Verarbeitung: Gedrechselte Pfosten und Sprossen; in Mount Lebanon im Bundesstaat New York wurden die Stühle ab den 1870er-Jahren in Serie hergestellt und per Katalog verkauft.
Leichte, gerade Pfosten mit kleinen Knäufen an der Spitze.
Gebogene Rückensprossen wie Leitersprossen.
Der Sitz aus gewebtem Band in einem Karomuster, oft in zwei Farben.