Sölja
Der Schmuck der Landschaft: eine runde Silberspange (sölja) mit Schälchen und Anhängern, die Tuch oder Hemd zusammenhielt.
Söljor wurden zu den Volkstrachten in weiten Teilen des Nordens getragen, um den Halsausschnitt oder das Tuch zusammenzuhalten. Viele wurden zur Hochzeit geschenkt und über Generationen vererbt.
Die Formen gingen auf den Schmuck des Mittelalters und der Renaissance zurück, lebten aber in den Landschaften bis weit ins 19. Jahrhundert fort. Söljor wurden auch in großer Zahl für Touristen kopiert.
Material: Silber, oft vergoldet
Verarbeitung: Gefertigt von Goldschmieden in den Städten oder von Dorfgoldschmieden; die Teile wurden gegossen, getrieben und gelötet.
Kleine Schälchen oder Knospen in einem Kranz.
Anhänger, die sich bewegen und klingen.
Stempel auf der Rückseite; Silber vom Land trägt oft nur eine Meistermarke.