Omega Speedmaster

Omega Speedmaster, Omega
Shane Lin, CC BY-SA 2.0

Der Chronograph, den die NASA wählte und den die Astronauten 1969 auf dem Mond trugen.

Omega brachte die Speedmaster 1957 als Chronograph für den Motorsport heraus. Die NASA testete in den 1960er-Jahren mehrere Uhren unter extremen Bedingungen und genehmigte die Speedmaster 1965 für Weltraumspaziergänge.

Buzz Aldrin trug seine Speedmaster im Juli 1969 auf dem Mond, und das Modell heißt seither Moonwatch. Sie wird noch immer in nahezu unverändertem Aussehen gefertigt.

Material: Edelstahl, Plexiglas oder Saphirglas

Verarbeitung: Von Omega in Biel gefertigt, mit handaufgezogenem Chronographenwerk.

Die Tachymeterskala auf der Lünette, zur Berechnung der Geschwindigkeit.

Drei kleine Zifferblätter für Sekunden, Minuten und Stunden.

Kalibernummer und Gehäusereferenz: 321 und später 861 unterscheiden ältere von jüngeren Uhren.

Die Speedmaster kam 1957 gemeinsam mit der Seamaster 300 und der Railmaster heraus. Die NASA kaufte Chronographen mehrerer Marken und testete sie bei Hitze, Kälte, im Vakuum, bei Vibrationen und Stößen; 1965 wurde die Speedmaster für bemannte Raumflüge zugelassen. Bei Apollo 13 diente die Uhr dazu, die Zeit für das Zünden des Raketentriebwerks zur Kurskorrektur zu nehmen.

Die Tachymeterskala liegt auf der Lünette und nicht auf dem Zifferblatt, damit das Zifferblatt gut lesbar bleibt. Die Werke sind handaufgezogen: Kaliber 321 bis Ende der 1960er-Jahre, danach Kaliber 861, das einfacher zu fertigen war.

Schwarzes Zifferblatt mit drei kleinen Zifferblättern, schwarze Lünette mit Tachymeterskala und ab Mitte der 1960er-Jahre ein asymmetrisches Gehäuse mit Schutz für Krone und Drücker.

Die erste Referenz hatte breite pfeilförmige Zeiger und eine Stahllünette mit eingravierter Skala. Der Schriftzug Professional kam Mitte der 1960er-Jahre auf das Zifferblatt. Später folgten Versionen mit automatischem Werk und durchsichtigem Gehäuseboden.

Sammler suchen die frühen Referenzen mit Kaliber 321 und Uhren aus der Zeit vor der Mondlandung, die als „Pre-Moon“ bezeichnet werden.