Taschenuhr mit Spindelhemmung
Die Taschenuhr des 18. Jahrhunderts: dick, mit Kette und Schnecke im Uhrwerk und einem Schlüssel zum Aufziehen.
Mit der Spiralfeder, die in den 1670er-Jahren aufkam, wurde die Taschenuhr genau genug, um Minuten anzuzeigen. Spindelhemmung und Schnecke machten die Uhren dick, und sie wurden manchmal „Rüben“ genannt.
Das Uhrwerk trägt den Namen des Uhrmachers und eine Nummer. Die Punzen des Gehäuses – in England Jahresbuchstaben – können zeigen, wann die Uhr in ihr Gehäuse gesetzt wurde.
Material: Messing und Stahl im Uhrwerk; Gehäuse aus Silber oder Gold; Emailzifferblatt
Verarbeitung: Von Hand gefertigt von Uhrmachern und Spezialisten – Federmachern, Kettenmachern, Graveuren –, meist in London, Genf oder Paris.
Ein Schlüsselloch im Zifferblatt oder in der Rückseite zum Aufziehen.
Eine Schnecke und eine dünne Kette im Uhrwerk, die die Kraft der Feder vergleichmäßigen.
Ein Außen- und ein Innengehäuse, oft mit Punzen, die das Silber datieren.