Thonet-Schaukelstuhl

Thonet-Schaukelstuhl, Gebrüder Thonet
Олег Довгаль, CC BY-SA 3.0

Das Paradestück des Bugholzes: ein Schaukelstuhl aus Schwüngen ohne eine einzige gerade Linie.

Gebrüder Thonet zeigten den Schaukelstuhl in den 1860er-Jahren, und er wurde zu einem der bekanntesten Modelle der Firma. Er wurde in vielen Varianten gefertigt und ist das Sinnbild der Bugholzmöbel des Wiener Kaffeehauses und Salons. Exemplare befinden sich im MAK in Wien und im MoMA in New York.

Material: Dampfgebogene Buche, Sitz und Lehne aus geflochtenem Rohr

Verarbeitung: Massive Buchenstäbe werden gedämpft, in Eisenformen gebogen, getrocknet und verschraubt.

Die Kufen setzen sich in Schwüngen nach oben in Armlehnen und Lehne fort – alles ist eine Linie.

Die Teile sind verschraubt, nicht verleimt, und lassen sich zerlegt versenden.