Trichtergrammophon

Das Grammophon mit dem großen Trichter, das flache Schallplatten statt Walzen abspielte.
Emile Berliner erhielt 1887 ein Patent auf das Grammophon. Im Unterschied zu Edisons Phonographen, der Walzen abspielte, spielte das Grammophon flache Platten ab, die in großen Auflagen gepresst werden konnten.
Der Schall wurde von einer Membran in der Schalldose aufgenommen und vom Trichter verstärkt. Um die Jahrhundertwende wurde das Trichtergrammophon zum Musikmöbel des Hauses, bevor der Trichter in den 1910er-Jahren in den Schrank wanderte.
Material: Holz, Messing, Stahl, Blech
Verarbeitung: Hergestellt von Berliners Firma und später von der Gramophone Company und Victor ab Ende der 1890er-Jahre.
Der große Trichter, der den Schall ohne Strom verstärkt.
Das Holzgehäuse mit der Kurbel für das Federwerk.
Die Schalldose mit der Stahlnadel, die der Rille folgt.