Wellingtonstiefel
Der schlichte Reitstiefel des Herzogs von Wellington – Vorläufer des Gummistiefels.
Arthur Wellesley, Herzog von Wellington, bat seinen Schuhmacher, den militärischen Husarenstiefel umzugestalten: ohne Quaste, mit niedrigerem Absatz und so schmal, dass er unter den neuen langen Hosen getragen werden konnte.
Der Stiefel wurde bei den Herren in England Mode. Als in den 1850er-Jahren der Gummi aufkam, wurde er auch aus Gummi gefertigt – und deshalb heißen Gummistiefel im Englischen „wellingtons“.
Material: Kalbsleder
Verarbeitung: Ab etwa 1817 nach den Wünschen des Herzogs von Schuhmachern in London gefertigt.
Der hohe Schaft ohne Verzierung und Quaste.
Der niedrige Absatz.
Das glatte Leder, das sich unter der Hose tragen ließ.