Kleid von Worth

Haute Couture vom ersten Modehaus: ein Seidenkleid mit Worths Namen, ins Taillenband eingewebt.
Charles Frederick Worth zeigte fertige Modelle, aus denen die Kundinnen wählten und die dann angepasst wurden, statt dass die Näherin nach den eigenen Vorstellungen der Kundin nähte. Das war der Beginn der Haute Couture.
Er nähte ein Etikett mit seinem Namen in die Kleider ein, so wie ein Künstler ein Gemälde signiert. Das Etikett ist heute das sicherste Mittel, ein Kleidungsstück des Hauses zu erkennen.
Material: Seide, Samt, Spitze und Perlenstickereien
Verarbeitung: Im Pariser Modehaus nach einem von der Kundin gewählten Modell genäht; die Stoffe kamen oft aus Lyon.
Ein eingewebtes Etikett im Taillenband mit Worths Namen und Adresse.
Schwere, aufwendige Stoffe mit großen Mustern, oft eigens für das Haus gewebt.
Die Form folgt der Mode: Krinoline, Cul de Paris oder die schmalere Silhouette um 1880.