Zwischengoldglas

Ein doppelwandiges Glas mit Blattgold und Silber, das zwischen den Wänden graviert und versiegelt wurde.
Die Technik war schon in der Antike bekannt und wurde um 1730 in Böhmen wiederbelebt. Das Bild ist zwischen den Gläsern geschützt und deshalb fast 300 Jahre lang erhalten geblieben. Beispiele befinden sich im Victoria and Albert Museum und im Corning Museum of Glass.
Material: Glas, Blattgold und Blattsilber, Lack
Verarbeitung: Zwei geschliffene Gläser wurden genau ineinandergepasst; auf das innere wurde Blattgold gelegt und mit einer Nadel graviert, bevor die Gläser zusammengefügt wurden.
Die feine Goldzeichnung – Jagdszenen oder Heilige –, die im Glas liegt.
Die Fuge am Rand, wo die beiden Gläser zusammentreffen, oft als dünne Linie sichtbar.