Die Sechs Dynastien: Buddhismus und Kalligrafie
Das Reich zerfiel, der Buddhismus breitete sich aus, und Kalligrafie und Malerei wurden zu Künsten der Gelehrten.
Nach dem Fall der Han folgten fast vierhundert Jahre der Zersplitterung. Im Norden herrschten Steppenvölker, im Süden eine Reihe chinesischer Höfe, an denen die Aristokraten Dichtung, Musik und Kalligrafie pflegten.
Der Buddhismus verbreitete sich von Indien und Zentralasien aus. In Yungang und Longmen wurden gewaltige Grottentempel in den Fels gehauen, und die Grotten von Dunhuang wurden nun bemalt. Die Buddhafiguren verbanden indische Vorbilder mit chinesischer Linienführung.
In dieser Zeit wurden die ersten Theorien der Malerei formuliert. Xie He schrieb die sechs Prinzipien, deren erstes – geistige Resonanz und Lebensbewegung – über tausend Jahre lang Ideal blieb.
- Die Schriftstile der Kalligrafie
- Die ersten Theorien der Malerei
- Die Grottentempel im Norden
- Die Kultur des Südens
- Sui – die Wiedervereinigung
- Genauer betrachtet: Vorwort zum Orchideenpavillon
- Grabkunst im Norden: Steppenvölker und Sogder
- Daoismus und die Sehnsucht nach den Bergen
- Auftraggeber, Tempel und Verfolgungen
- Gu Kaizhi
- Wang Xizhi