Die Tang-Dynastie: das kosmopolitische goldene Zeitalter
Die Hauptstadt Chang'an war die größte Stadt der Welt, offen für Kaufleute, Mönche und Ideen aus ganz Asien.
Unter den Tang war China eine Weltmacht. Entlang der Seidenstraße kamen Kaufleute aus Persien, Sogdien und Indien, und die Hauptstadt Chang'an hatte vielleicht eine Million Einwohner.
Die Kunst war farbenfroh und kosmopolitisch. Grabfiguren aus Sancai-Keramik – drei Farben, Grün, Gelb und Braun – zeigen Kamele, Pferde und ausländische Kaufleute. Hofmaler malten Kaiser, Pferde und schöne Hofdamen.
Dichter wie Li Bai und Du Fu schrieben unter den Tang, und der Dichter und Maler Wang Wei gilt als Vater der Landschaftsmalerei. Der Buddhismus erreichte seinen Höhepunkt, wurde aber 845 verfolgt.