Die Jungen und der Durchbruch der Moderne

Matisse-Schüler, Kubisten und die Abstraktion führten die schwedische Kunst in die Moderne.

Im Jahr 1909 stellte die Gruppe „De unga“ („Die Jungen“) in Stockholm aus. Viele von ihnen hatten bei Matisse in Paris studiert und malten mit kräftiger, freier Farbe. Zu ihnen gehörten Isaac Grünewald, Leander Engström und Birger Simonsson.

Die Expressionisten stießen oft auf Spott. Die Ausstellung von Grünewald und Hjertén im Jahr 1918 nannten die Kritiker die „Elefantenausstellung“. Zur selben Zeit arbeitete GAN mit Kubismus und Futurismus, Viking Eggeling mit abstraktem Film und Otto G. Carlsund in Paris mit konkreter Kunst.

Nils Dardel und Einar Jolin malten elegant und dekorativ, und Vera Nilsson entwickelte einen schweren, kraftvollen Expressionismus. Im Kunsthandwerk wurde die schwedische Moderne von Künstlerinnen und Künstlern wie Märta Måås-Fjetterström geprägt.