Komposition

Die Komposition ist das Skelett des Bildes: wie Flächen, Linien und Formen angeordnet sind, um den Blick zu lenken.

Ein Bild kann symmetrisch und ruhig oder asymmetrisch und gespannt sein. Diagonalen erzeugen Bewegung, waagerechte Linien Stille und senkrechte Würde. Die Maler des Barock bauten ihre Bilder auf dramatischen Diagonalen auf, während die Renaissance Dreiecke und Symmetrie bevorzugte.

Viele Bilder folgen Proportionsregeln wie der Drittelregel oder dem Goldenen Schnitt, bei dem wichtige Linien und Gegenstände etwa ein Drittel ins Bild hinein platziert werden. Das stimmt selten genau – doch der Blick empfindet solche Bilder oft als ausgewogen.