Motive und Symbole

Was stellt das Bild dar – und was bedeutet es? Gattungen und Ikonografie helfen dir beim Lesen.

Ab dem 17. Jahrhundert stuften die Kunstakademien die Motive in eine Rangordnung ein. Am höchsten stand die Historienmalerei mit biblischen, mythologischen und historischen Szenen. Dann kamen das Porträt, die Genremalerei (Alltagsleben), die Landschaft und ganz unten das Stillleben. Die Rangordnung bestimmte Preise, Formate und Ausbildung bis weit ins 19. Jahrhundert.

Die Ikonografie ist die Lehre von den Symbolen der Bilder. Heilige erkennt man an ihren Attributen – Petrus an den Schlüsseln, Katharina am Rad. In holländischen Stillleben erinnern Totenschädel, erloschene Kerzen und welkende Blumen an die Vergänglichkeit des Lebens: Vanitas.