Vom Pavillon bis Bilbao
Mies van der Rohes Pavillon von 1929 und der Pavillon der Republik in Paris 1937 zeigten ein modernes Spanien. Nach Francos Tod kam eine neue Welle öffentlicher Bautätigkeit, und Bilbao gab einer ganzen Epoche ihren Namen.
Der Barcelona-Pavillon wurde nach der Weltausstellung 1929 abgerissen, aber 1986 am selben Ort wieder aufgebaut. Josep Lluís Sert entwarf den Pavillon der Republik auf der Weltausstellung in Paris 1937, in dem Picassos „Guernica“ gezeigt wurde.
Nach 1975 baute Spanien Museen, Bahnhöfe und Sportanlagen, nicht zuletzt im Vorfeld der Olympischen Spiele in Barcelona 1992. Rafael Moneo, der 1996 den Pritzker-Preis erhielt, entwarf das Museum für römische Kunst in Mérida, und Frank Gehrys Guggenheim-Museum in Bilbao, eingeweiht 1997, machte eine Industriestadt zum Reiseziel.