Edo: die fließende Welt
Im abgeschlossenen, friedlichen Japan blühte die Kultur der Städte auf – Holzschnitt, Kabuki, Rinpa und Porzellan für die Welt.
Das Tokugawa-Shogunat regierte Japan über 250 Jahre des Friedens von Edo, dem heutigen Tokio, aus. Das Land schottete sich nahezu vollständig von der Außenwelt ab; nur Holländer und Chinesen durften in Nagasaki Handel treiben.
In den Städten entstand eine wohlhabende Kaufmannsschicht. Ihre Vergnügungswelt – Theater, Teehäuser und Vergnügungsviertel – hieß Ukiyo, die fließende Welt, und wurde im Farbholzschnitt, dem Ukiyo-e, von Harunobu, Utamaro, Hokusai und Hiroshige festgehalten.
Die Rinpa-Schule mit Sōtatsu und Kōrin schuf dekorative Bilder in Gold und klaren Farben. Itō Jakuchū malte Hähne und Blumen mit erstaunlicher Präzision, und das Porzellan aus Arita – Imari und Kakiemon – wurde nach Europa exportiert.
- Wie ein Holzschnitt entstand
- Die Meister von Moronobu bis Hiroshige
- Rinpa: eine Schule ohne Lehrer
- Schwerter in Zeiten des Friedens
- Porzellan für die Welt und ein Schwede auf Dejima
- Genauer betrachtet: Die große Welle
- Kyotos Exzentriker und Realisten
- Nanga: die Malerei der Gelehrten
- Frauen in und hinter den Bildern
- Katsura und Nikkō: zwei Extreme
- Hon'ami Kōetsu
- Tawaraya Sōtatsu
- Ogata Kōrin
- Itō Jakuchū
- Suzuki Harunobu
- Kitagawa Utamaro
- Katsushika Hokusai
- Utagawa Hiroshige
- Utagawa Kuniyoshi
- Utagawa Kunisada
- Toriyama Sekien
- Torii Kiyonaga
- Ogata Kanzan
- Utagawa Toyokuni
- Keisai Eisen
- Kanō Tan'yū
- Katsugawa Shunsho
- Torii Kiyonobu I
- Maruyama Ōkyo
- Sengai
- Katsushika Ōi
- Kikuchi Yōsai
- Kanō Hōgai
- Hanabusa Itchō
- Miyagawa Chōshun
- Okumura Masanobu
- Miyagawa Issho
- Hosoda Eishi
- Rai San'yo
- Isoda Koryusai
- Shiba Kokan
- Sakai Hōitsu
- Tosa Mitsuoki
- Goshun
- Ōtagaki Rengetsu
- Watanabe Kazan