Arts and Crafts: William Morris und das Handwerk
William Morris wollte die Dinge des Alltags schön und ehrlich gearbeitet machen – und schuf Tapeten und Textilien, die noch heute gedruckt werden.
Der Kritiker John Ruskin meinte, die Industrie zerstöre sowohl die Objekte als auch die Arbeiter. William Morris setzte seine Ideen in die Tat um: 1861 gründete er die Firma Morris, Marshall, Faulkner & Co, die Möbel, Glasmalereien, Textilien und Tapeten von Hand herstellte.
Morris’ Muster – „Strawberry Thief“, „Willow Bough“, „Trellis“ – gehen auf englische Gärten und mittelalterliche Vorbilder zurück und zeichnen sich durch klare Rapporte und natürliche Farben aus. Das Färben mit Indigo und Krapp brachte er sich selbst bei.
Die Arts-and-Crafts-Bewegung breitete sich in die USA, nach Deutschland und in den Norden aus. Japanische Kunst und Gestaltung, die zur selben Zeit Europa erreichten, inspirierten Christopher Dresser, der als einer der ersten Industriedesigner gilt.
- John Ruskin und die Freude an der Arbeit
- Die Präraffaeliten – Rossetti, Burne-Jones und Morris’ Kreis
- William Morris und die Firma
- Die Tapeten und Stoffe aus Merton Abbey
- Genauer betrachtet: „Trellis“, „Strawberry Thief“ und „Willow Bough“
- Die Kelmscott Press und der Traum von einer anderen Gesellschaft
- Die Bewegung breitet sich aus – von Chipping Campden bis Sundborn
- May Morris und die Stickerei – die Frauen der Bewegung
- Häuser und Gilden: Webb, Voysey und die Arts-and-Crafts-Architektur
- Japan, Dresser und die Ästhetische Bewegung
- William Morris
- Philip Webb
- Christopher Dresser
- May Morris
- Walter Crane
- Charles Robert Ashbee
- Charles Voysey
- William De Morgan
- Antoni Gaudí
- Louis Sullivan