Nachkriegszeit

Das Zentrum der Kunst verlagerte sich nach New York, und die Malerei wurde zur Handlung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde New York zum Zentrum der Kunstwelt. Die abstrakten Expressionisten – Pollock, de Kooning, Rothko – malten riesige Leinwände, auf denen die Geste oder das Farbfeld alles war.

In Europa arbeiteten Vertreter der Konkreten Kunst, des Informel und der Cobra-Gruppe mit Abstraktion und Spontaneität. Giacometti und Bacon gaben der existenziellen Angst nach den Schrecken des Krieges Ausdruck.

Um 1960 wandte sich die Pop-Art der Werbung, den Comics und den Prominenten zu – Warhol, Lichtenstein, Hockney. Die Minimal Art streifte alles Persönliche ab, und Happenings und Fluxus machten die Kunst zum Ereignis. Auch Schweden erhielt 1958 mit dem Moderna Museet einen Platz auf der internationalen Landkarte.