Der Impressionismus

Das Licht eines Augenblicks, im Freien mit raschen Pinselstrichen festgehalten.

Im Jahr 1874 veranstaltete eine Gruppe von Künstlern, die vom Salon abgelehnt worden waren, in Paris eine eigene Ausstellung. Ein Kritiker verspottete Monets „Impression, Sonnenaufgang“ und nannte sie Impressionisten. Der Name blieb haften.

Die Impressionisten malten im Freien, en plein air, mit Farbe aus der Tube, die in den 1840er-Jahren erfunden worden war. Sie wollten festhalten, wie Licht und Wetter das Motiv von Minute zu Minute verändern, und setzten die Farben in kurzen Strichen nebeneinander, statt sie zu mischen.

Ihre Motive stammten aus dem modernen Leben: Cafés, Bahnhöfe, Ballett und Sonntagsausflüge. Monet, Renoir, Pissarro, Degas, Morisot und Cassatt gehörten zum Kern der Gruppe. Auch viele nordische Künstler eigneten sich in Frankreich die Freilichtmalerei an.