Postimpressionismus und Symbolismus

Nach dem Impressionismus gingen die Künstler getrennte Wege – hin zu Struktur, Farbe, Gefühl und Traum.

Postimpressionismus ist ein Sammelbegriff für Künstler, die vom Impressionismus ausgingen, aber mehr wollten. Cézanne baute das Bild aus geometrischen Formen auf, Seurat aus Punkten nach der Farbtheorie, van Gogh aus Gefühl und wirbelnden Pinselstrichen und Gauguin aus flächigen, symbolischen Farbfeldern.

Zugleich suchten die Symbolisten das Verborgene und Seelische: Träume, Tod, Erotik und Mythen. Munch malte Angst und Liebe, Klimt Gold und Ornament, und in Wien, Brüssel und Paris erblühte der Jugendstil.

Im Norden waren die 1890er-Jahre ein goldenes Zeitalter. Künstler, die in Paris studiert hatten, kehrten heim und malten stimmungsvolle Landschaften, nordische Sommernächte und Volksleben im Geist der Nationalromantik.